Osttibetdurchquerung ( Amdo / Kham ) im Sept/Okt 2003



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Tibet Allgemein

 

 


Die Landschaft Osttibets ist von über 6000 m hohen Bergketten, von Hochplateaus und den tiefen Schluchten mächtiger Ströme geprägt. Hier entspringen der Gelbe Fluss, der Yangtze und der Mekong. Wie durch einen riesigen Trichter scheinen sich die parallel verlaufenden Bergketten zunächst in Richtung Südosten und dann Süden zu zwängen. Im grünen Hügelland Amdos und im gebirgigen Kham leben Bauern und Nomaden. Klöster mit goldglänzenden Dächern und burgenähnliche Häuser mit Wehrtürmen, Mani-Steine mit bunten, im Wind flatternden Gebetsfahnen und die unverkennbaren schwarzen Yakhaarzelte liegen verstreut in den Weiten wilder Hochflächen, die von verschneiten Gifpeln überragt werden. Blumenübersäte Almwiesen, Wälder, glasklare Flüsse und Seen geben der gewaltigen Szenerie einen sanften Anstrich. Weiße Wolken schweben am tiefblauen Himmel und tauchen die Landschaft in weiche Schatten. Einst war Tibet in drei Provinzen gegliedert: Ü Tsang, die Zentralprovinz (heute Autonome Region Tibet / Xizang), Amdo im Nordosten (heute Teil der Provinzen Qinghai und Gansu) sowie Kham im Südosten (heute den Provinzen Sichuan und Yünnan zugehörig). Auf einer der höchstgelegenen Fahrtrouten Asiens durchquerten wir große Teile Osttibets, spaehten in Nomadenzelte und besuchten viele, vom Tourismus noch nicht erschlossene Kloester und Doerfer....